AMB in Stuttgart

Eine der bedeutendsten Messen des Maschinenbaus findet wieder einmal in Stuttgart vom 18. – 22. September 2018 statt.

Selbstverständlich stellen wir, die Firma DCAM, und auch unser Mutterkonzern, die Tebis AG, in Stuttgart auf der AMB aus. Seit den letzten zwei Jahren hat sich viel bei uns verändert, dazu zählt beispielsweise die neueste DCAMCUT-version mit ihren neuen Funktionen und Bearbeitungsmöglichkeiten, die wie Ihnen gern vorstellen möchten.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch in der

Halle 2 Stand 2B25.

NEU - DCAMCUT Aufbauschulung

Ergreifen Sie nun die Chance und erweitern Sie Ihr bereits erlerntes Wissen über DCAMCUT!

Hierzu bieten wir Ihnen die Möglichkeit an einem eintägigen Aufbaulehrgang im Schulungszentrum Teltow teilzunehmen.

Schauen Sie mal rein, vielleicht ist auch für Sie ein spannendes Thema dabei!

Bei Interesse klicken Sie auf den folgenden Link: DCAMCUT AUFBAUSCHULUNG!

Was ist Drahterodieren?

Drahterodieren ist ein elektrothermisches Trennverfahren. Hierbei wird die materialabtragende Wirkung elektrischer Entladungen zwischen zwei Elektroden (Werkstück und Draht) genutzt, die sich in einem isolierenden Medium (Dielektrikum) einander annähern, bis es zum Funkenüberschlag kommt. Der eigentliche Materialabtrag wird durch eine Kombination von elektrischen und plasmaphysikalischen Vorgängen erzeugt. Durch die Umsetzung der elektrischen Energie beim Funkenüberschlag in Wärme, kommt es in den Elektroden zum Aufschmelzen und Abtragen des Materials. Im Gegensatz zu den zerspanenden Fertigungsverfahren (Drehen, Fräsen, Schleifen u.a.) erfolgt kein mechanischer Materialabtrag. Die eigentliche Form des Werkstückes wird durch die zielgerichtete numerisch gesteuerte Bewegung des Werkzeuges „Draht“ innerhalb des Roh-Werkstückes erzeugt.

 

Welche Materialien sind erodierbar?

Prinzipiell lassen sich alle Materialien mit einem elektrischen Mindestleitwert von etwa 0.01 S/cm funkenerosiv bearbeiten. Das sind in der Hauptsache alle Metalle und ihre Legierungen, pulvermetallurgische Stähle, Hartmetalle, aber auch diverse leitfähige Keramiken und polykristalline Diamanten auf einer entsprechend leitfähigen Trägerschicht. Je homogener das Material sich darstellt, desto besser ist es für den Erosionsprozess geeignet. Nichtleitende Einschlüsse innerhalb des Materials führen zur Instabilität des Prozesses bis hin zu Undurchführbarkeit der Bearbeitung. Die Härte des zu bearbeitenden Materials spielt dabei keine Rolle.

 

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Herstellung hochpräziser Teile mit höchster Geometriekomplexität, Linearität, Oberflächenqualität und kleinsten Eckenradien in allen Bereichen der Technik.
  • Vorrangig im Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrttechnik.

Mit der zunehmenden Verwendung hochfester und harter Materialien in allen Bereichen des Maschinenbaus hat auch die Drahterosion dort zunehmend Einzug gehalten und wird mittlerweile ebenfalls in der Serienfertigung des Fertigungsprozesses integriert.

 

Eine Ablaufsimulation des Drahterodierens zur Veranschaulichung

In dem nachfolgenden Video ist sehr gut zu sehen, wie ein durch das Werkstück gefädelter Draht einzelne Teile aus der Grundplatte herauslöst.

 
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Was-ist-Drahterodieren.mp4

"Geht ja fix...", denken Sie? In der Realität dauert der hier gezeigte Prozess jedoch etwa 5 1/2 Stunden, wobei die Präzision und Oberflächengüte allerdings auch ihresgleichen sucht. Und da Zeit bekanntlich Geld ist, sollte es bei dieser Arbeit möglichst zu keinen Fehlern kommen, die zu Verschnitten führen und das Werkstück - in dem gegebenenfalls schon viele vorherige Maschienenstunden stecken - ruinieren. DCAMCUT hilft seinen Anwendern dabei genau das zu vermeiden.
Wie?
Schauen Sie doch einfach mal unter unserem Menüpunkt "Gute Gründe" und wir zeigen Ihnen 11 Gründe von vielen, "wie" wir unseren Anwendern tatsächlich einmalige Vorteile bieten.